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BASF-Lacklabor setzt auf
300 Timmer-Doppelmembranpumpen



18.01.26 | Lesezeit: 4 Minuten 

Automobilhersteller, Erstausrüster und Zulieferer stellen zunehmend hohe Anforderungen an die Hersteller von Fahrzeuglacken. Sie erwarten hochwertige Lacke und schnelle Reaktionszeiten, wenn die Lackformulierung kurzfristig angepasst werden muss. Dazu kommen technologische Fortschritte, eine wachsende Vielfalt an Beschichtungsoptionen und eine dynamische Marktentwicklung.


Für die Hersteller bedeutet das:

  • eine komplexere Produktion
  • erhöhte Anforderungen an Qualität und Fertigungsprozesse
  • schnelle Reaktionszeiten

Dabei müssen sich die Hersteller von Fahrzeuglacken genauestens mit den verwendeten Lacktechnologien auskennen und möglichst alle Fahrzeugserienlackprodukte liefern können. Dazu gehören etwa die kathodische Tauchlackierung (KTL) als erste Schicht, aber auch Füller, Basis- und Klarlacke.

„Der Lack muss zu den Anforderungen der Lackierstraßen passen – nicht andersherum.“ - Susanne Richert, Projektmanagerin Standortentwicklung bei BASF in Münster

Wozu dient das Lean Lab?

Um aktuellen und künftigen Marktanforderungen schnell und flexibel zu begegnen, hat BASF am Standort Münster das hochmoderne, modulare Laborkonzept Lean Lab ins Leben gerufen. Das Labor ist auf Effizienz ausgelegt: In der Lackentwicklung setzt BASF auf arbeitsteilige Prozesse. Gleichzeitig werden sämtliche Herstellungsprozesse digital erfasst und gesteuert: Alle Arbeitsbereiche, die an der Probenherstellung beteiligt sind, sind durch eine Software miteinander vernetzt. Damit kann BASF die Rohstoffversorgung zentral koordinieren.

Auf einen Blick: Das BASF Lean Lab
• Das Labor bietet optimale Rahmenbedingungen, um den wachsenden Anforderungen auf dem Markt für Fahrzeuglacke noch schneller und flexibler zu begegnen.
• Mittels einer speziellen Software vernetzt BASF alle eingebundenen Arbeitsbereiche miteinander, an denen die praktische Probenherstellung erfolgt. So kann BASF die gesamte Rohstoffversorgung zentral koordinieren und steuern.
• Schnellere Arbeitsprozesse: Die Rohstoffe stehen immer zeitlich passend an ihren vorgegebenen Plätzen zur Verfügung.
• 300 Timmer-Doppelmembranpumpen sorgen hier für sichere Prozesse und hohe Energieeffizienz in der Lackherstellung.

Im BASF Lean Lab sorgen Timmer-Doppelmembranpumpen für eine präzise Dosierung und eine effiziente Lackentwicklung.

BASF-Lacklabor-300-Timmer-Doppelmembranpumpen

  • BASF Lean Lab: Vernetzte Arbeitsbereiche und moderner Lackdosierautomat sorgen für Effizienz in der Lackentwicklung
  • Dosierautomat mit 300 Timmer-Doppelmembranpumpen stellt Standard-Rezepturen aus mehreren hundert Flüssigrohstoffen her 
  • Kompakte Bauweise der Pumpen spart Platz und erleichtert Wartung 
  •  Niedriger Anlaufdruck ermöglicht energieeffiziente Nutzung und Reinigung der Pumpen
  • Endkunden profitieren: Optimierte Lackqualität und schnellere Produktion

BASF-Lacklabor setzt auf 300 Timmer-Doppelmembranpumpen

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Tel. +49 5973-9493-0 | info@timmer.de

Wie wird die Lackentwicklung automatisiert?

Früher bestand die Entwicklung der Lacke zu einem großen Teil aus Handarbeit: Labormitarbeitende gaben manuell per Pipette bestimmte Mengen an Rohstoffen in die Gesamtmischung, um einen Lack zu erzeugen. Heute passiert das zu einem hohen Grad automatisch.

„Im Lean Lab kommt ein speziell für diesen Zweck entwickelter Labordosierautomat zum Einsatz, der wiederkehrende Arbeitsschritte automatisiert.“ - Alexander Küsener, verantwortlich für Automatisierung und Digitalisierung im Lean Lab bei BASF in Münster



Dieser Dosierautomat ist in der Lackindustrie einzigartig und wurde eigens von BASF gemeinsam mit dem Anlagenhersteller FRICKE Dosing + Filling Systems aus Minden für das Labor in Münster gebaut.

Automatisierte Lackdosierung bei BASF: Leistungsstarke Timmer-Pumpen sichern konstante Dosierqualität.



HERAUSFORDERUNGEN ERFOLGE
• hochwertige, gleichmäßige Holzbeschichtungen • Qualitativ einwandfreie Ergebnisse
• ressourcenschonender Einsatz der aufzutragenden Medien • weniger Materialverbrauch
• möglichst wenige Prozessunterbrechungen durch Wartung, Säuberung, Betriebsfehler etc. • zuverlässiger Betrieb
  • einfache und schnelle Wartung und Reinigung
  • dauerhafte Lösung dank hoher Qualität der Technologie
Die Beschichtung von Holzplatten in Lackieranlagen besteht aus verschiedenen Verfahrensschritten: 1. Vorlackierung: Zunächst wird ein Primer aufgetragen und gehärtet. 2. Schleifen: Danach wird der Holzwerkstoff geschliffen, um eine glatte Oberfläche zu erzeugen. 3. Veredelung: Anschließend wird das Holz mit trendgerechten Dekoren und Oberflächen veredelt.

Primer, Farbe, Lack oder Grundierung werden mit einer Auftragswalze auf den Holzwerkstoff aufgebracht. Dabei sorgt die Flüssigkeitspumpe dafür, dass das Medium gleichmäßig zwischen die Auftragswalzen einfließt. Die Pumpen, die EGGER bislang einsetzte, verfügten nicht über die gewünschte Standzeit und verursachten durch eine höhere Pulsation mitunter einen Schattenwurf oder Bläschen auf den Holzoberflächen.

Deshalb entschied sich EGGER 2014 dazu, in neue Lackiertechnik zu investieren und wählte die Doppelmembranpumpen von Timmer.

Ein weiterer Vorteil ist die nachhaltige Nutzung der Materialien.

Die Pumpen arbeiten in einem umlaufenden System: Das Medium wird zwischen die Auftragswalze und Dosierwalze gepumpt, während überflüssiges Material zurück in den Behälter läuft und wiederverwendet wird.

Durch das Kreislaufsystem entsteht kein Materialverlust und EGGER spart Kosten.

In den Timmer-Pumpen kommt die von uns entwickelte Steuerungsventiltechnik zum Einsatz. Sie ermöglicht eine geringere Pulsation.


„Bei einer hohen Pulsation entsteht häufig ein ungleichmäßiges Lackbild, welches eine Schattenbildung auf dem Holzwerkstoff verursacht.“ - Stephan Rehker, Technologe Lack der EGGER Holzwerkstoffe GmbH


Durch die schnellen Umschaltzeiten des Ventils und durch das Kurzhubprinzip läuft die Pumpe deutlich ruhiger und beständiger. Das Medium fließt gleichmäßig und fein durch die Walze. Dadurch fördert die Pumpe anders als andere Modelle am Markt selbst minimale Flüssigkeitsmengen


„Unseren Kunden ist es besonders wichtig, dass die Holzoberfläche immer gleich aussieht – mit gleichmäßigem Farbauftrag, gleicher Schichtdicke und gleichem Farbbild. Eine hohe Reproduzierbarkeit, die die Pumpen ermöglichen, ist deshalb von entscheidender Bedeutung für uns.“ - Stephan Rehker, Technologe Lack der EGGER Holzwerkstoffe GmbH

Durch die Timmer-Lösung erreicht EGGER weitaus weniger Mikroschaum im Lacksystem. Dieser kann zur Bildung von kleinen Luftbläschen führen und verfälscht dadurch das Oberflächenergebnis.

„Der Vorteil ist, dass der Einsatz eines Additivs wegfällt, was die gesamte Verschlauchung und den Lacklauf schont. Jetzt müssen wir nichts mehr hinzugeben und können schaumlos arbeiten. Selbst bei niedrigviskosen Flüssigkeiten oder Lacken spritzt das Medium dank der Timmer-Pumpen deutlich weniger“. - Stephan Rehker, Technologe Lack der EGGER Holzwerkstoffe GmbH

Bei unseren Pumpen ist ein Stillstand ausgeschlossen, denn wir arbeiten mit einem speziellen, besonders verschleißarmen Keramik-Sprungventil. Sämtliche Ventilplatten im Herzstück der Timmer-Pumpe bestehen aus Keramik in Verbindung mit feingeschliffenen Schiebern aus Hochleistungskunststoffen. Das führt zu einem minimalen Verschleiß im Ventil selbst. Hinzu kommt der Einsatz eines Kurzhub-Prinzips, bei dem die Membran kürzere Hübe ausführt und infolgedessen geschont wird. Ein Durchflusswächter zeigt zudem an, wenn kein Lack mehr gepumpt wird – eine kundenspezifische Funktion speziell für EGGER. So wird das Trockenlaufen der Auftragswalze verhindert.

Ein weiterer Vorteil: Unsere Doppelmembranpumpen sind durch ihren einfachen Aufbau außergewöhnlich wartungsfreundlich. Da das Ventil vom Medium getrennt ist, können die Membrane während einer Wartung schnell gewechselt werden, ohne zwangsläufig das Luftventil mit auszutauschen. Auch der Kugelwechsel und die Reinigung sind besonders einfach. Muss eine Pumpe zur Revision, kann sie sehr schnell und unkompliziert ausgebaut oder demontiert werden.


„Die Pumpen sind so wartungsarm, dass sie die Prozesseffizienz in unserer Produktion nachhaltig steigern und dadurch langfristig Kosten senken.“ - Stephan Rehker, Technologe Lack der EGGER Holzwerkstoffe GmbH

Timmer-Doppelmembranpumpen überzeugen mit geringem Anlaufdruck und Druckluftverbrauch

Timmer-Doppelmembranpumpen arbeiten besonders energieeffizient:

Pumpentechnik für Holzbeschichtung: im Vergleich


Herkömmliche Pumpen Timmer Pumpen
Anlaufdruck 1,5 bis 2 bar 0,7 bar: ab 1 bar prozessicher
Druckluft bis zu 50 Prozent weniger → mittel- und langfristig deutliche Energieeinsparungen

Ein weiterer Vorteil ist die nachhaltige Nutzung der Materialien.

Die Pumpen arbeiten in einem umlaufenden System: Das Medium wird zwischen die Auftragswalze und Dosierwalze gepumpt, während überflüssiges Material zurück in den Behälter läuft und wiederverwendet wird.

Durch das Kreislaufsystem entsteht kein Materialverlust und EGGER spart Kosten.

Dank schneller Umschaltzeiten und dem Kurzhubprinzip erzeugt die Timmer-Pumpe minimale Pulsation, sodass Farben und Lacke gleichmäßig durch die Auftragswalze fließen – für optimale Holzoberflächen.

Auf einen Blick: Der Lackdosierautomat im BASF Lean Lab
• Zwölf Meter lang
• Acht Tonnen schwer
• Kann aus mehreren hunderten flüssigen Rohstoffen Standard-Rezepturen herstellen
• Gleichbleibend hohe Qualität der Ausgangsmischung
• Mehr als 300 verfügbare Dosierstellen – versorgt durch Timmer-Pumpen

Ganz konkret bedeutet das: Die Mitarbeitenden wählen an der Anlage ein bestimmtes eingespeichertes Produkt aus, das System ruft die entsprechende Rezeptur ab und mischt die Rohstoffe automatisch im präzisen Verhältnis zusammen. So ist die Qualität der Ausgangsmischung gleichbleibend hoch.

Diese Automatisierung wird erst durch unsere effizienten Doppelmembranpumpen möglich: Sie sind das Herzstück der Dosieranlage und elementar für ihre Funktionalität.

Denn die zentrale Rohstoffversorgung der mehr als 300 verfügbaren Dosierstellen findet mittels der Timmer-Pumpen statt. Die Materialien werden über diese Pumpen gefördert, dosiert und regelmäßig umgewälzt. BASF arbeitet für die Entwicklung der Lacke mit mehreren hundert Rohstoffen, die unterschiedliche Eigenschaften aufweisen.

Dank ihres besonders niedrigen Anlaufdrucks ermöglichen Timmer-Pumpen eine energieeffiziente und prozesssichere Fördertechnik.

„Die zu dosierenden Rohstoffe unterschieden sich stark in ihrem Fließverhalten und der hohen Spannbreite an Viskositäten. Ohne konstante Pumpenleistungen ist eine auf das Gramm genaue Dosierung nicht realisierbar“ - Alexander Küsener, verantwortlich für Automatisierung und Digitalisierung im Lean Lab bei BASF in Münster

Was zeichnet die Timmer-Doppelmembranpumpen aus?

Mit den Timmer-Pumpen kann BASF nahezu alle Materialien fördern. Die Pumpen bieten eine Reihe von Vorteilen, etwa in Bezug auf ihre Bauweise, Bedienfreundlichkeit und Energieeffizienz. [Zu den Details]

Dabei benötigt die Timmer-Pumpe lediglich 0,5 bar zum Anlaufen und läuft ab 1 bar prozesssicher. Das führt mittel- und langfristig zu deutlichen Energieeinsparungen, da weniger Druckluft benötigt wird.


„Ein hoher Anlaufdruck ist im Grunde wie Autofahren mit angezogener Handbremse – die Folgen sind ein hoher Energieverbrauch und Verschleiß. Deshalb sollte er so niedrig wie möglich sein.“ - Stefan Anstöter, Produktspezialist bei Timmer


Gleichzeitig kann BASF den Rohstoffverlust beim Spülen der Leitungen geringhalten: Das Unternehmen kann die gesamte Anlage mit geringem Druck vollständig durchspülen. Dieser Vorgang ist notwendig, um selbst feinste Rückstände wie etwa kleine Farbpigmente aus den Rohrleitungen zu entfernen.

Durch die rückstandsarme Reinigung der Timmer-Pumpen spart BASF Kosten, da einige Rohstoffe, zum Beispiel komplexe Spezialfarben, in der Beschaffung sehr teuer sind.

Was macht die Timmer-Pumpen prozesssicher?

„In der Regel ist die Membran das Hauptverschleißteil einer Pumpe – wie die Bremsklötze beim Auto“, sagt Stefan Anstöter, Produktspezialist bei Timmer.

Um das zu verhindern, bestehen sämtliche Teile, die sich im Herzstück der Timmer-Pumpe bewegen, aus Keramik in Verbindung mit feingeschliffenen Hochleistungskunststoffen. So auch das Sprungventil, das die Druckluft zwischen den Membranen umschaltet und so den kontinuierlichen Förderzyklus der Pumpe sicherstellt. Durch die spezielle Materialzusammensetzung ist dieses besonders verschleißarm, sodass ein Stillstand der Timmer-Pumpen ausgeschlossen ist.

Video YouTube-timPro Doppelmembranpumpe

Effizienz und Qualität in der Lackentwicklung

Das Lean Lab-Konzept führte schnell zu den gewünschten Ergebnissen: Dank Arbeitsteilung, digitaler Vernetzung der Prozessschritte und der leistungsstarken Pumpentechnologien, die im Dosierautomaten verbaut sind, konnte BASF die Qualität der Lackproben optimieren und die Effizienzen dazu nutzen, die Geschwindigkeit für die Kunden zu erhöhen.

„Sowohl die hohe Produkt- und Dosierqualität als auch der geringe Wartungs- und Instandhaltungsaufwand der Pumpen von Timmer haben uns überzeugt.“ - Susanne Richert, Projektmanagerin Standortentwicklung bei BASF in Münster

Neben unseren Produkten konnten wir die notwendige technologische Expertise in den Entwicklungsverlauf des Lean Lab einbringen: Am Timmer-Standort in Neuenkirchen schulten wir BASF-Mitarbeitende in der Bedienung und Wartung der Pumpen und vermittelten ihnen dabei Fachwissen rund um die Produkte.

„Unsere Pumpen sind äußerst wartungsfreundlich und sehr einfach aufgebaut. Es braucht kein Ingenieurwissen, um sie auseinander zu bauen und eine Wartung vorzunehmen.“ - Stefan Anstöter, Produktspezialist bei Timmer

Darüber hinaus stehen unsere Experten den Mitarbeitenden des BASF Lean Labs weiter beratend bei allen Fragen zu Pumpen und Fördertechnik zur Seite.

Doppelmembranpumpen-Prozesssicherheit

Modernste Lackentwicklung: BASF setzt auf Timmer-Pumpentechnik für Qualität, Effizienz und Flexibilität.

Fazit:

Innovation braucht verlässliche Komponenten


Im BASF Lean Lab zeigen unsere Pumpen, was sie leisten können: Maximale Dosiergenauigkeit bei minimalem Energieverbrauch und Wartungsaufwand.

Denn hochautomatisierte und komplexe Prozesse brauchen Technik, auf die zu 100 Prozent Verlass ist.

Ob für globale Konzerne oder den Mittelstand: Wir liefern nicht nur die Pumpe, sondern auch die Prozesssicherheit.


Mehr über Doppelmembranpumpen


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BASF setzt auf Timmer für maximale Präzision und Zuverlässigkeit. Erfahren Sie wie unsere Pumpentechnologie auch ihre Produktion verbessern kann.
Wir beraten Sie gerne.



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